Welcher Wein zu Weihnachten?

Wein zu Weihnachten

Das Fest der Liebe und des Beisammenseins gewinnt wieder mehr an Bedeutung. Mit Hingabe wird die Deko geplant. Viel Energie und Kreativität fließen in die Planung eines besonderen Menüs. Doch mit welchen Weinen kommen die Speisen besser zur Geltung? Welche Geschmacksnote unterstützt den Braten eher? Welche Kombinationen funktionieren am besten? Weißwein oder Rotwein – welcher ist optimal für das Dessert?

Man muss kein Weinkenner sein, um das Festmahl mit hochwertigen und leckeren Weinen zu ergänzen.

Darf es ein Aperitif sein?

Ja, Weihnachten wird gefeiert. Die Familie kommt zusammen und möglicherweise wird mit Freunden gemeinsame Zeit genossen. Die besinnliche Zeit darf durchaus mit einem Aperitif angestimmt werden. Hierfür bieten sich verschiedene Champagnersorten an. Im Dezember wird der Schaumwein nicht nur zum Jahreswechsel getrunken, sondern eben auch in geselliger Runde in den Festtagen. Ideal ist ein leichter Champagner, während alle Gäste ankommen oder auf den Beginn des Festmahls warten.

Rotwein oder Weißwein?

Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Einige Menschen lehnen Rotwein ab, weil sie ihn als zu schwer empfinden. Für diese Familienmitglieder sollten immer ein paar Flaschen der weißen Sorte im Weinkeller vorrätig sein. Zu einem üppigen Weihnachtsessen kann durchaus ein schwerer weißer Riesling angeboten werden. Rotweinliebhaber bevorzugen zum Braten und einer sonst reichhaltigen Kost ohnehin einen schwereren Wein.

Ideal geeignet ist dafür beispielsweise der Château Lafite Rothschild.

Welcher Wein zu Weihnachten?

Kein Rotwein zum Fisch?

Zum Fisch darf nur Weißwein serviert werden. Diese Faustregel ist auch den Menschen bekannt, die sich nicht mit Weinen auskennen. Aber stimmt das immer? Nein. Es ist durchaus so, dass der Weißwein zum Fisch üblich ist. Allerdings passen zu manchen Fischgerichten auch Rot- und Roséweine. Dies hängt beispielsweise von den verwendeten Gewürzen, dem Säureanteil des Weines und des Fisches oder auch dem Tanningehalt des Weines ab. So kann der oben bereits erwähnte Château Lafite Rothschild als Bordeaux zum Beispiel mit Thunfisch sehr gut harmonieren.

Auch zum Dessert darf es ein Wein sein

Ein süßer Dessertwein rundet das Festmahl optimal ab. Er harmoniert mit Süßspeisen, aber auch mit Gebäck und Knabbereien, wenn man noch in lockerer Runde den Abend gemütlich ausklingen lassen möchte. Für diese Weine gibt es eine umfassende Auswahl. Das lädt zum Probieren und Genießen ein. Übrigens eignen sich Dessertweine hervorragend, um Weinskeptikern den guten Geschmack von erlesenen Weinen näherzubringen.

So mancher Weinliebhaber ist mit solchen Einstiegsweinen bis zur Königsdisziplin der Rotweine vorgedrungen.

Fazit

Weine sind keine Wissenschaft, die es nicht zu studieren lohnt. Geschickt kombiniert, können die unterschiedlichen Sorten das Essen untermalen und die verschiedenen Geschmackskomponenten hervorheben. Auch Laien können sich besonders um die Festtage herum ausprobieren und ihre Liebe zu guten Weinen entdecken. Ideal für den Einstieg eignen sich die süßen Dessertweine. Aber auch Weißweine lassen so manches Herz höherschlagen.

Die Liebe zum Rotwein entdecken viele Genießer übrigens erst in Kombination mit einem passenden Menü.

Da lohnt es sich doch gleich noch einmal mehr, sich ein paar interessante Weine zu besorgen und diese den Gästen an Weihnachten anzubieten. Gemeinsam macht eine solche Weinprobe Spaß und der Austausch mit Gleichgesinnten bietet spannende Inhalte für einen gelungenen Abend.

Fotos: © Syda Productions & © Africa Studio, stock.adobe.com

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